Ihr wollt von mir etwas über die Eisenherzen hören. Nun gut. Aber erwartet keinen Trost.
Auf mehr als einer Welt, in vielen Landen, habe ich diese Bäume gesehen, das habe ich. Empfindsam und weise… und manchmal furchtbar. Sie wachsen langsam, wenn man sie lässt, und schnell, wenn man sie füttert. Und sie lauschen. Was in ihrer Nähe gesprochen wird, geht nicht verloren, es wird aufbewahrt, in Ringen aus eisengrauem Holz, Jahr um Jahr.
Ein paar Ratschläge vom ältesten Wanderer, dem ihr je begegnen werdet: Schlaft nicht unter ihnen, wie müde ihr auch seid. Esst nicht, was in ihrem Schatten wächst, wie rot und prall es auch glänzt. Und wenn euch am Wegrand ein Wald ansieht, dann seht nicht weg. Ein Wald, der starrt, will, dass ihr wisst, wessen Gast ihr seid.
Fällen könnt ihr sie, ja. Die Krieger tun es, wo sie sie finden, und sie tun recht daran. Aber verbrennt das Holz noch am selben Tag, und streut die Asche ins Meer.
Denn voller Geschichten sind sie, das sind sie. Nicht unähnlich mir selbst. Der Unterschied ist: Ich erzähle meine.