Rekja
Rekja (Spielercharakter)
Skaldin des Hallharn-Klans. Altert nicht und wird von Albträumen über Ragnarök heimgesucht.
und
Kudrun
Kudrun (Spielercharakter)
Eine Grim vom Hallharn-Klan. Königliche Erbin der Baendur und Wächterin der Völv.
,
Ove
Ove (Spielercharakter)
Mönch des Örn-Klans. Erwachte ohne Erinnerungen und wurde von Holzschnitzer Ingalf adoptiert.
und
Bjørn
Bjørn (Spielercharakter)
Alter Krieger des Whar-Klans. Hat den Whar den Rücken gekehrt.
, gemeinsam mit
Hrolf
Hrolf (Person)
Held von hundert Raubzügen, Hallharn-Krieger und Führer der Helden zu Beginn der Kampagne.
und drei der tapfersten der Crew stürmten die Festung. Gullis
Whar
Whar (Klan)
Aufstrebender Klan, der Hel verehrt.
rechneten mit keinem Angriff; doch ihre Enschlossenheit, und ihre Überzahl waren eine reale Bedrohung.
Aber Ove wandelte das Wetter, und ein dichter Schneesturm legte sich über das Schlachtfeld. Die Pfeile der Verteidiger verloren im Wind an Kraft und so konnten die Helden, wenn auch nicht ohne eigene Wunden, den Kampf rasch für sich entscheiden: Bjørn mit der Axt, Ove mit Fäusten, Kudrun, von Wurzeln an Wänden und Decken getragen, mit Geschossen aus Dornen, und Rekja mit Dolch und Magie.

Doch keine Spur von
Gulli
Gulli (Person)
Druide des Whar-Klans und Bruder von Athils. Anhänger der Hel und Co-Jarl der Whar.
, und nur einer der Türme war noch unerforscht. Als sie ihn betraten, schien sich das Schicksal zu wenden, arkane Stacheln durchbohrten ihre Füße, und Ove wie Bjørn wurden schwer verwundet ehe sie Gulli überhaupt nahe kommen konnten.
Das Innere des Turmes war ein anderer Ort: ein Tempel von
Hel
Hel (Legende)
Herrin der Toten, verehrt von den Whar. Aus den alten Legenden bekannt.
, doch nicht wie Bjørn ihn kannte. Dort stand eine Statue der Herrin, ihr Antlitz halb Engel, halb untote Fratze, auf einer Bestie reitend, einem Wolf. Davor Gulli, von ihrer Macht durchflutet, flankiert von drei Beschützern.
Und als Bjørn, kaum noch aufrecht, einen der Krieger mit einem einzigen Hieb niederstreckte, erweckte Gulli ihn mit einer schlichten Geste erneut zum Leben. Da schien alle Hoffnung verloren.
Gulli bot einen Zweikampf an. Er nannte Bjørn den Narbensammler, einen, der Großes hätte vollbringen können, nun aber selbst von Hel verschmäht werde. Und die Situation eskalierte.
Rekja hauchte den Helden noch einmal Leben ein als Gulli sich sich in eine monströse Gestalt mit dem Antlitz eines Wolfes verwandelte, und Gullis Beschützer versuchten Ove in unnatürlich lodernde Flammen zu stoßen. Und doch wurde der Kampf gewonnen — gerade so.
Aber Bjørn, Tränen in den Augen, ertrug den Anblick seines früheren Zöglings und der unheiligen Macht Hels nicht länger, jener Macht, der er sein Leben gewidmet hatte und die ihn nun so verriet.
So verließ er den Tempel und war nicht mehr dabei als Gulli, um sein Leben flehend, noch berichtete: Seine Schwester Athils reite einen Wolf wie Hel selbst. Sie bereitet im Norden eine Belagerung einer
Baendur
Baendur (Volk)
Königreiche der Sesshaften. Der Name bedeutet “Sinkt Schnell” im Krieger-Dialekt.
-Festung, Rockpike genannt — die Feste von Kudruns Großvater, König Cenric — vor. Und in den Kerkern der Festung halte er eine Gefangene: eine Walküre.
Doch alles Flehen war vergebens. Hrolf erfüllte den Schwur und köpfte Gulli.
Derweil stand Bjørn allein auf einem der Wachtürme, müde, verzagt. Er tat einen letzten Schritt nach vorn und fiel in den Tod.
Stunden später von Rekja gefunden und schleppte sie ihn mit Kraft oder Sturheit zurück in die Festung. Niemand verstand, was geschehen war, warum ein tapferer Krieger ein solches Ende gesucht hatte, fern vom Heldentod.
Sie betrauerten ihn und verbrannten ihn, zusammen mit den übrigen Gefallenen.
Doch Bjørn, als alles um ihn herum zu Asche zerfiel, blieb unversehrt. Viele Stunden später, mit den ersten Strahlen des neuen Tages, erwachte er, wieder um Narben reicher, zu neuem Leben — Leben im Banne eines Fluches, der ihm seit über einem Jahrhundert die Erlösung des Todes verwehrt.