Theía agnótita

Göttliche Keuschheit

Akira die Bardin · 17. Februar 2024 · Lesedauer ~ 2 Minuten

Akira, Notizen zum Epos

16. Pythion

Wir finden uns zwischen erhärteten, beinahe steinharten Fronten wieder. Hexia will uns quälen, um sich ein wenig an Pythor zu rächen. Dieser wiederum ist uns keine große Hilfe dabei, genau das zu verhindern. Es bleibt an uns, die Situation zu deeskalieren.

Fürsprachen für den angeblich plötzlich treu gewordenen Pythor werden mit Belustigung quittiert. Hexia geht dennoch darauf ein: bei seinem nächsten Fehltritt sollen wir unsere kleinen Drachen für eine Woche in ihre Obhut geben. Was für eine absurde Idee! Wir winken ab. Trotzdem dürfen wir unbehelligt und mit allen fluchtwilligen Elfen im Gepäck die Insel verlassen. Eine weitere Affäre von Pythor, und sie sucht uns heim.

In zwei Tagen wollen wir die Insulaner in Mytros wieder absetzen. Pythor darf die Stadt nicht betreten, so viel steht für uns bereits fest.

Leseratte

17. Pythion

Trotz ausführlichen und lehrreichen Gute-Nacht-Geschichten ist uns kein langer Schlaf vergönnt. Sturm und Chaos weckt uns mitten in der Nacht. Kefer hat Charybdis gefunden, das Portal zu den dunklen Meeren von Lutheria!

Dazu gehört leider auch, dass wir uns bereits mitten im dazugehörenden Strudel befinden, der uns alsbald auf die andere Seite des Portals befördern will. Mehr schlecht als recht schaffen wir es, den Kurs wieder gen Mytros zu setzen ohne verschluckt zu werden. Lutheria besuchen wir - noch - nicht.

Wir finden Pythor betrunken, aber immerhin ohne Konkubine, unten in der Weinkammer. Um ihn nicht ständig unter Beobachtung zu halten, machen wir ihm ein verlockendes Angebot: Das Ende des Friedenseides gefühlt nach der Dauer von dreimal Schnipsen. Der frustrierte Gott des Krieges willigt ein - und lässt sich tatsächlich versteinern! Erst dann fällt uns auf, dass er als Gott auch als Statue alles mitbekommt. Zu spät, Pythor!

Kapiosallos kann seine.. Veranlagung nun nicht mehr leugnen. Er tut es trotzdem.

18. Pythion

Auch diesmal bleibt unsere Ankunft im Hafen von Mytros nicht unbemerkt. Auf uns warten viele Menschen, teils mit wenig Kleidung. Sie reagieren verhalten auf das Jahr der Keuschheit, das von Kapiosallos ausgerufen wird. Der Tempel von Lutheria kontert mit einer Feier zum Tages der Lust, und auch Timós folgt lieber er Spur der leichten Bekleidung bis ins Freudenhaus.

Der Besuch der Stadt eignet sich wie immer auch gut dafür, Besorgungen zu erledigen. Kapiosallos wird in der Bibliothek fündig, er organisiert Bücher aus den Bereichen Trennung, Erziehung und Triebe. Bexos bringt Cipia zurück ins Weißenhaus, und unsere elfischen Begleiter suchen Zuflucht in der neuen Stadt.

Tiemaia stattet ihrer alten Gladiatorenschule einen Besuch zum Trainieren und Übernachten ab. Dort wird sie von einer Lichtgestalt beobachtet - ihre Mutter! Da Tiameia ihre Heldentaten erfüllt hat, ist ihr diese kurze Erscheinung hier erlaubt. Sie gibt ihr ein Versprechen, zur Hilfe zu eilen wenn sie es am Nötigsten hat. Dann verschwindet sie wieder, zurück zur Insel der Verdammten.

Ruhmespunkt 19 erreicht

Rivalisierende Götter schmieden nun Ränke gegen uns und schicken furchterregende Kreaturen, um uns zu vernichten, bevor unser Ruhm den ihren in den Schatten stellen kann. Bis wir beweisen, dass wir wahre Unsterblichkeit verdienen, bekommen wir nur sehr wenig Schlaf.