15. Dezember 2018

Togrims Tagebuch, Auszug 14

Alturiak 26, 1494 DR

Von einigen Einheimischen erfahren wir doch noch mehr Details über Weevil, den Zwerg auf dem Steckbrief: Er nennt sich vollständig Weevil Forkbeard, und wird verdächtigt Nekromantie benutzt zu haben!


Gilchrist und Ean behaupten zum wiederholten Male eine vermummte Gestalt gesehen zu haben, die uns schon seit Triboar verfolge, aber dann immer sofort wieder verschwände. Ich sehe niemanden. Wahrscheinlich ein weiterer „Unsichtbarer“…


Ean hat vom örtlichen Casino gehört und möchte sich am Glücksspiel versuchen. Wenig überraschend hat er eher Pech als Glück. Das hält Gilchrist nicht ab, worauf er prompt beim Schummeln erwischt wird.

In der Zwischenzeit schafft es Lilleni irgendwie sich mit einem unfreundlichen Zwerg anzulegen, und wird prompt vor die Tür gesetzt. Und hat dann nichts besseres zu tun, als ein Schwein zu erschießen.

Gut, dass wir nur in Longsaddle sind, offenbar ist das schon Zivilisation genug…


Lilleni besucht noch den örtlichen Kräuterladen, und freundet sich mit der Besitzerin (einer Tabaxi-Druidin) an, die ihr den Auftrag gibt ein paar besondere Pilze zu finden: Offenbar wachsen die bei alten Gräbern von Steinriesen westlich in den Starmetal Hills. Als Belohnung winkt ein Buch, dass unter anderem die Herstellung von Heiltränken beschreibt.


Wir nehmen uns ein Zimmer in der örtlichen Taverne – geführt von einem beeindruckend effizienten Halbling – und verbringen die Nacht.

Alturiak 27, 1494 DR

Ean hat von einer ortsansässigen Magierfamilie (den Harpells) erfahren, und möchte ihnen einen Besuch abstatten, in der Hoffnung vielleicht einige magische Gegenstände kaufen zu können. Das „Zutritt verboten“ Schild kann ihn nicht abschrecken, die weiteren magischen Verteidigungsmechanismen dann aber schon. Wir ziehen frustriert von dannen.


Es geht weiter in die Starmetal Hills. Vielleicht finden wir ja die bestellten Pilze, ansonsten können wir den Fluss Richtung Neverwinter folgen.

Tatsächlich haben wir Glück: Nach einigen Stunden finden wir an einer Felswand einen Pilz, der der Beschreibung ungefähr entspricht. Und als Bonus: Spuren von Goblins und Ogern. Denen folgen wir, bis Ean einige Meter weiter einen amateurhaft getarnten Höhleneingang entdeckt. Unsere Neugier ist geweckt.

Neben Pilzen finden wir leider auch die vermuteten Goblins und zwei Oger. Oder vielmehr: Wir finden Gestalten die aussehen, als hätte jemand versucht Goblins und Oger zu erschaffen, war aber leider doch zu betrunken. Sie sind entstellt, haben die falsche Anzahl an Gliedmaßen, zu viele oder zu wenige Augen, verformte Gesichter und einen grausigen Geruch.

Irgendwie fühlen wir uns nicht sehr heldenhaft, aber die Gestalten lassen uns keine Wahl und greifen an. Wir töten einige, verschonen aber die, die schließlich aufgeben. Sie erzählen uns von einem „bösen Zwerg“ hier in der Höhle. Sind wir etwa zufällig über Weevil gestolpert?

Wir dringen tiefer in die Höhle vor, die bald in den Stein geschlagenen Räumen und Gängen weicht. Die verblichenen Malereien an den Wänden lassen uns vermuten, dass es sich um einen Tempel handelt, vermutlich um einen sehr, sehr alten. Ich glaube dass dieser Tempel für Karontor, einen missgebildeten Gott der Riesen gebaut wurde.

Wir kämpfen gegen mehr enstellte Oger, fühlen uns aber nicht heldenhafter.

In einem Altarraum finden wir schließlich unseren (oder zumindest einen) Zwerg, bewacht von weiteren Ogern. Bevor wir zu ihm durchdringen können, greift er zu einer Spruchrolle, und verschwindet vor unseren Augen direkt in der Felswand. Darauf waren wir nicht vorbereitet.