Grafton

Mitglied der Flaming Fist, Kleriker des Tyr/Torm

Grafton arbeitet bei der Flaming Fist als Kleriker. Aufgewachsen in der Outer City hat er in seinem Leben schon viel Ungerechtigkeit erlebt und will sich dieser nun stellen, um das Leben für die Benachteiligten um ihn herum einfacher zu machen.

Grafton ist in einfachen Verhältnissen in der Outer City von Baldur’s Gate aufgewachsen. Seine Eltern leben noch immer dort und führen kein aufregendes Leben, abgesehen vom Leben in der Großstadt. Obwohl er nicht in den gefährlichsten Gegenden der Outer City hat aufwachsen müssen, hat er doch stets davon mitbekommen und sich davor gefürchtet, nicht sicher zu sein. Dass die Welt so bedrohlich und ungerecht sein kann, hat ihm vor allem als Kind Sorge gemacht. Er wurde größer (nicht viel) und stärker, also musste er sich weniger fürchten. Die Crews und ihre hausgemachte Gerechtigkeit und die als Gerechtigkeit getarnte Willkür der Flaming Fist waren für ihn weniger bedrohlich, als er sich zu wehren wusste. Er sah aber auch, dass eben das nicht für alle so einfach sein kann und fand, dass es das auch nicht müssen sollte. Ordnung und Gerechtigkeit sind hohe Werte, auf die jeder ein Recht hat - nicht nur, wer es sich leisten kann oder stark genug ist, sie sich selbst herzustellen.

Grafton findet also Rückhalt im Glauben. Die Predigten eines Missionars des Tyr stoßen bei ihm auf offene Ohren. Er sieht im Gott Tyr und auch in dem ihn vertretenden Kleriker Vorbilder, die sicher auch durch die gefärbte Brille seiner Wünsche etwas besser davon kommen, als sie es eigentlich verdient hätten. Er entscheidet sich, selbst auch dem Glauben des Tyr zu folgen. Der Missionar nimmt ihn mit nach Elturel, wo er seine Ausbildung und selbst die Weihe zum Kleriker des Tyr erfährt. Nach seiner Ausbildung wird er wieder zurück gesandt in seine Heimatstadt Baldurs Gate, wo nach Ansicht des Tempels Männer wie er dringend für den Kampf für mehr Gerechtigkeit gebraucht werden.

In den Lehren seines Klerikers findet Grafton auch seinen Weg zur Flaming Fist. Zuerst gar nicht davon begeistert, in dieser Bande von korrupten und willkürlich handelnden Söldnern mitstreiten zu sollen, ist es für ihn vielleicht doch die beste und einzige Möglichkeit, etwas an der von ihm empfundenen Ungerechtigkeit und Bedrohung der Wehrlosen von oben und von ihresgleichen zu machen. Mit der Macht, die er als Mitglied dieser Stadtwache hat, kann er vielleicht Dinge verbessern. Als Geschenk des Abschieds nach der Einführung in die Lehren Tyrs überreicht der Kleriker Grafton seinen Schild, mit der Mahnung damit die Schwachen zu schützen und sie gegen die Ungerechtigkeit der Stärkeren zu bewahren.

Seit einigen Jahren arbeitet Grafton jetzt mehr oder weniger zufrieden bei der Flaming Fist und ist sich noch nicht zu sicher, ob er denn auch für immer dort bleiben möchte. Fürs erste allerdings ist es noch die beste Option, also gibt er sich damit zufrieden.