Zurück im wandernden Emporium

Lesedauer ~ 4 Minuten · 24. April 2021

Auf zum wandernden Emporium. Mahadi wird sich freuen. Vor allem über unsere Einkäufe. Wir brauchen Diamanten. Toni möchte Drachenhaut. Ketis und Fyron möchten Fhet’Ahla sprechen. Veil möchte ein Wörterbuch, die Verträge selbst besser zu verstehen.

Mahadi freut sich tatsächlich, uns zu sehen. Er geht mit Toni, ein paar Läden aufsuchen und versucht, ihm das Mahl im Höllenrausch schmackhaft zu machen. Ketis und Fyron brechen ihrerseits auf. Veil bleibt mit Lulu und Barnabas beim Fahrzeug. Ich mache mich auf den Weg, neue Diamanten zu kaufen. Der vogelartige Händler deutet mir auf einen wild durcheinander gewürfelten Tisch voller Edelsteine, da könne ich mir welche aussuchen. Ich suche ein paar heraus, die ein ausreichend großes Opfer für die Magie sein werden, die wir damit zu wirken vorhaben. Das ging einfacher als gedacht.

Burney

Ich habe noch Zeit, also suche ich Burney auf. Ich könnte mir mal wieder den Bart stutzen lassen. Nach den Abenteuern seit dem letzten Besuch wäre das dringend mal wieder nötig. Ein richtiger Haarschnitt und eine geordnete Barttracht sind des Soldaten Aushängeschild. Auch diesmal ist außer mir wieder keine Kundschaft bei Burney. Seltsam, aber umso besser für mich. Ich komme gleich dran. Burney freut sich sogar, mich zu sehen. Wir kommen über dies und das ins Gespräch. Wo wir so waren, was wir erlebt und gesehen hätten. Besonderes Interesse weckt der große Schädel eines Drachen, den wir gesehen haben. Der führt wohl zu Tiamat, der Drachengöttin! Burney hat aufgehört, mir die Haare zu schneiden, konzentriert sich mehr auf die Drachen. Wir sprechen noch ein wenig hin her, während Burney mir dann doch noch Haare und Bart fertig schneidet. Fertig sind wir aber offenbar noch nicht. Burney möchte sich noch weiter unterhalten, vielleicht bei einem Spaziergang. Die anderen sind sicher noch eine Weile beschäftigt, also stimme ich zu. Ich bin auch neugierig geworden, woher das plötzliche Interesse der Barbierin stammt. Als wir das Zelt verlassen, begegnen wir Ketis und Fyron. Wir stellen uns kurz vor. Fyron und Ketis scheinen es aber eilig zu haben und wollen weiter. Burney führt mich weiter weg vom offenen Platz, mehr an den Rand, wo weniger Leute sind, vorbei an verschiedenen Zelten und noch mehr Fahrzeugen. Allesamt hauptsächlich golden. Wohl Mahadis privater Fuhrpark. Hier draußen wirkt Burney sichtlich unruhiger, möchte aber nicht darüber sprechen. Drinn gebe es mehr Augen und Ohren. Einige davon arbeiten auch für Burney. Wir sprechen jetzt deutlich. Ein Champion Tiamats soll kurz davor sein, sie aus Avernus zu befreien. Burney ist hier, die Situation zu beobachten und Informationen zu sammeln. Sie ist außerdem selbst ein Drachen im Auftrag Bahamuts. Sie braucht unbedingt mehr Informationen und natürlich unsere Unterstützung. Nicht zuletzt Tonis großes Interesse an allen Drachen und Tiamat im Speziellen macht uns wohl zu gut geeigneten Spionen für Burney. Falls Toni da mitspielen will. Vielleicht ist er auch selbst der Champion, der Tiamat am Ende befreien wird? Ich bin mir nicht sicher. Burney weiß aber mehr. Ein gewisser Arkhan soll ein mächtiges Artefakt an sich gerissen haben und möchte damit Tiamat zurück nach Toril bringen. Arkhan habe eine große Schildkröte als Begleiter, einen Tortle. Oder eine? Burney weiß nicht, ob es vielleicht Tonis Omi ist. Wir kehren zurück zu den Zelten, verabschieden uns. Das ist einiges zu Bedenken. Ich entscheide mich, den anderen zunächst nichts davon zu erzählen, bis ich mir selbst habe Gedanken machen können.

Zurück beim Fahrzeug wartet Veil schon. Ob ich ihr Wörterbuch bekommen hätte, will sie wissen. Dafür waren doch Fyron und Keits zuständig. Wenig später treffen auch die beiden ein. Dafür sei doch ich zuständig gewesen, heißt es. Es gibt jedenfalls kein Wörterbuch. Veil muss nochmal selbst los, sich auf die Suche nach einem Wörterbuch machen.

Feonor

Sobald wir wieder vollständig sind und Veil endlich ihr Wörterbuch bei sich trägt, machen wir uns zurück auf den Weg zum Sibriex. Ketis Plan ist immer noch, ihn wiederzubeleben und gefangenzunehmen. Ob das gut geht? Als wir näher kommen, sehen wir aus der Richtung des Sibriex etwas glitzern und glühen, fast golden. Noch näher dran wird deutlich, dass drei goldene Fahrzeuge dort stehen. Daher wohl das Glitzern. Einige Kreaturen sind auch hier. Tote Kettenteufel. Untote andere Teufel. Sie haben mit ihren Fahrzeugen irgendeine Art Apparatur mitgebracht. Damit saugen sie den Tümpel leer, der nach unserem Sieg über den Sibriex übrig geblieben ist. Moment! Sie saugen unseren Sibriex weg. Wir werden einiges von dem brauchen, was sie da aufsaugen, um den Sibriex wiederzubeleben. Das können wir sie nicht machen lassen. Wir fahren mit dem Fahrzeug vor, bis wir zu einem Zelt kommen. Unter einem Baldachin und mit einem Schirm gegen das Wetter geschützt sitzt dort eine Frau. Sieht mehr tot als lebendig aus. Vermutlich untot. Auf den Fahrzeugen arbeiten ihre Gehilfen, wohl ebenfalls untot. Sie heißt Feonor und angeblich sei das hier ihr Land und sie wollen die Überreste des Sibriex haben. Wir wollen die aber auch. Nach einiger Verhandlung ziehen sie von dannen. Überraschend. Wir schlagen hier ein Lager auf. Bis wir den Dämon wiederbeleben können, sind noch einige Vorbereitungen nötig. Das wird uns erst morgen gelingen.