In Cania

Lesedauer ~ 5 Minuten · 27. März 2021

Auf der anderen Seite ist es kalt. Wie erwartet. So kalt, dass man sich fast nicht bewegen kann. Der Kälte nach zu geben, sich hinzusetzen und hier zu bleiben, bedeutet den sicheren Tod. Wir müssen weiter, wir sind auch mit einem Grund hier. Den Sand holen. Der soll heiß sein. Wir sind auf einem großen Schädel gelandet, wie von einem Elefanten. Vor uns stehen zwei Totems aus Knochen und Holz. Sie stehen in Flammen, doch vom grünen Feuer geht keine Wärme aus. Fußspuren deuten auf Wölfe hin, auf Humanoide, aber auch auf sehr viel größere Wesen. Wir klettern den Elefantenschädel hinauf. Von Süden her nähert sich etwas - Ketis meint, Werwölfe ausgemacht zu haben. Woher weiß er das? Bevor wir zu lange darüber nachdenken können, rutschen wir die Rückseite des Elefantenschädels schon hinab, in eine eisige Höhle. Drin scheint blaues Licht. Verschiedene Gestalten sind in die Wände der Höhle eingefroren. Wenn wir nicht schnell hier wieder rauskommen, können wir enden wie die. Wir kommen in eine größere Höhle, dort sind wir nicht allein.

Mammut

Auf einem Mammut sitzt ein Werwolf. Er hat uns auch schon bemerkt. Sie wollen ihren Meister schützen. Einer möchte Eldrek warnen. Vermutlich der Meister. Es kommt natürlich zum Kampf. Die riesigen Mammuts stürmen auf uns zu. Mir bleibt nichts übrig, als mich an Ort und Stelle festzugraben und den Schild in den Boden zu rammen. Es gelingt mir, den Lauf einer der Angriffe aufzuhalten und die Feinde etwas zu beschäftigen. Ketis hat nicht so viel Glück, ist von einem Mammut überrannt worden. Wir bekämpfen die Feinde mit einigem Erfolg. Lulu trötet laut und es fallen Eiszapfen und Schnee von der Decke. Veil wirft eine Kugel mit Donner, noch mehr Eis und Schnee fallen herab. Die Halle ist nicht stabil genug, noch mehr Tröterei und Gedonner auszuhalten! Wir sollten uns hier vorsichtig und vor allem etwas leiser verhalten. Was an Mammuts und Werwölfen noch nicht besiegt ist, flieht sogleich. Der Kampf ist fürs Erste entschieden, hat uns aber auch etwas gekostet. Die meisten von uns sind verfroren und verwundet. Mit Torms Hilfe kann ich unser Leiden etwas lindern. Allzu lange sollten wir hier unten nicht bleiben.

Raggadragga

Wir stoßen tiefer in die Höhle vor. Heißer Sand sollte in einer Höhle aus Eis in einer Ebene der Hölle aus Eis nicht schwer zu finden sein. Wir irren etwas durch die Gänge, bis wir eine uns schon bekannte Kreatur entdecken. Raggadragga, der Wer-Eber. Außerdem ein Riese. Ein paar Werwölfe bei der Arbeit. Und ein Werwolf, der die Anwesenden gerade vor uns gewarnt hat. Soviel zum heimlichen Aufkreuzen und überraschenden Angriff. Was macht Raggadragga da überhaupt? Gerade noch hat er einem Werwolf mit einer Art Dolch die Kehle durchgeschnitten. Nun wirft er ihn in den kleinen blubbernden Tümpel, vor dem er steht. Die Flüssigkeit darin fließt… bergauf? Zu einer Eiswand. Vom Tümpel strömt uns auch etwas Wärme entgegen. Besonders einladend und sicher scheint hier aber dennoch nichts. Den Überraschungsmoment haben wir schon verloren. Dennoch greifen wir mit allem an, was wir haben. Wir setzen unseren Feinden auch ordentlich zu. Ketis wird ein riesiger Affe. Sicherlich wieder Tonis Magie. Raggadragga wirft einen weiteren Werwolf in den See und versucht, sich zu entfernen. Plötzlich greift mich der Riese, wirft mich kurzerhand hinterher in den See. Unten ist es heiß genug der Boden ist hier auch seltsam anders. Nicht aus Eis - vielleicht aus Sand? Hier gibt es auch keinen Auftrieb. Schnell klettere ich wieder hinaus. Schon kommt auch Fyron in den See geflogen. Unfreiwillig weiter in die Höhle befördert, sehe ich nun auch, was hier vor sich geht. Raggadragga versucht, eine Art Troll aus der Höhlenwand zu lösen. Dazu muss er sie schmelzen, dafür hat er wohl diese seltsame heiße Flüssigkeit, die aus dem See die Wand hinauf fließt und in die Ritzen kriecht. Der Troll in seinem eisigen Gefängnis hält ein Buch umklammert. Ich habe nicht viel Gelegenheit, mir das alles genauer anzusehen. Vielleicht ist es auch der Troll, der die Wand hier vereisen lässt? Jedenfalls will Raggadragga ihn daraus befreien. Grund genug für mich, ihn aufzuhalten. Während ich mit dem Wer-Eber kämpfe, geht weiter hinten in der Höhle der Kampf gegen den Riesen weiter. Riese ist allerdings keiner mehr da, seit ich mich zuletzt umgesehen habe. Stattdessen ist hier nun ein furchtbarer Winterwolf, nur ebenso riesig. Vermutlich ein Wer-Riese. Wer-Winterwolf? Raggadragga setzt sich weiter zur Wehr. Er wolle das Buch für Zariel holen. Wegen uns müsse er hier sein, dafür wolle er sich nun rächen. Er versucht es zumindest, ist uns aber nicht gewachsen. Ebenso wenig der Wer-Winterwolf.

Eistroll

Noch ein paar heftige Augenblicke später und wir sammeln uns abermals angeschlagen in der frostigen Höhle, neben dem See aus dem warme Flüssigkeit nach oben strömt, den Troll zu befreien. Während wir uns sammeln, etwas unsere Wunden versorgen, beschäftigt sich Toni mit der Eiswand. Auch er hat es offenbar auf das BUch abgesehen. Wie Raggadragga vor ihm hämmert er nun mit der Axt gegen die Eiswand. Toni verwandelt den Troll in einen Dachs, um ihn vom Buch fernzuhalten. Das gelingt nur so leidlich. Mit etwas mehr Magie erscheint ein Loch im Eis und das Buch kommt heraus katapultiert. Dadurch ist nun aber auch der Troll frei. Fyron und ich haben alle Hände voll zu tun, den nun freien und aggressiven Troll in Schach zu halten, während die Anderen den Sand vom Boden des Sees hochtauchen und Toni nur Augen für sein Buch hat. Dem Troll ist aber nicht entgangen, wie es unseren vorherigen Feinden ergangen ist. Er zieht ab.

Rigorath

Noch unsicher, ob wir nun den Auftrag Mephistopheles erfüllt haben, treffen wir auf Rigorath, seinen Abgesandten. Der Auftrag sei hiermit erfüllt. Außerdem leiden wir an Lykanthropie, meint er. Gut zu wissen. Wir verlassen diese Ebene mit seiner Hilfe. Ein paar Dinge wollen wir ihn noch fragen. Wer ist Kostchtchie? Wieso hat die Rote Ruth die Reiseutensilien der Baba Yaga? Besonders gute Antworten bekommen wir von Rigorath auch nicht. Wieso sollte er solche Dinge auch wissen? Fragen kostet zumindest nichts. Hilft aber auch nicht.

Nun haben wir also auch etwas vom phlegetorianischen Sand. Zur Herstellung der Traummaschine fehlt uns also nur noch ein Astralkolben. Den sollen wir, wenn die Erzählungen stimmen, in einer abgestürzten fliegenden Festung im Süden finden. Dorthin sollten wir dann also aufbrechen. Doch zuerst: Rast.