Auf dem Weg zu Haruman

Lesedauer ~ 2 Minuten · 31. Juli 2021

Vielleicht sehen wir den eben besiegten Mordakesh noch ein weiteres Mal. Er ist entkommen, hegt sicher aber noch weiteren Groll gegen uns. Bis dahin haben wir aber Dinge zu tun: Erzteufel besiegen, Ketten lösen, Städte vor dem Untergang bewahren. Verbündete finden, oder zumindest mehr strategisches Wissen anhäufen über Zariel und ihre linken und rechten Hände.

Eine dieser Verbündeten könnte Ralzala sein. Sie zu befreien benötigt Blut eines Titanen. So einen haben wir dabei. Im Moment scheint er ein Teufel zu sein. Torms unendliche Weisheit lässt mich aber wissen, dass wir durchaus einen Titanen bei uns haben. Das reicht leider nicht. Wir wollen uns weiter auf der Wesentliche konzentrieren, doch dann wird es kalt. Teufel erscheinen. Abishai.

Abishai

Tonis letzte Prüfung

Sicherlich wieder eine Prüfung für Toni. Wir kennen das mittlerweile, rüsten uns zum Kampf. Zunächst ist nicht viel zu sehen. Nur wenige Gegner stellen sich uns in den Weg. Aus dem Nichts erscheint eine helle, glänzende Mauer aus reiner Energie. Sie versperrt uns den Weg zu unseren Widersachern etwas, trennt Toni von unserer Gruppe. Die anderen scheinen diese Wand nicht sehen zu können. Auch nicht den mächtigen Magier, der sie hat erscheinen lassen. Nichtsdestotrotz. Wir stellen uns dem Kampf. Toni ruft einen Drachen zur Hilfe. Ralzala kämpft an unserer Seite, zusammen mit einem Erdelementar. Veil spricht einen Zauber und der Kopf eines Abishai zerbirst. Der Kampf ist hart, aber wir sind siegreich. Eine Stimme ertönt, in einer Sprache die ich nicht verstehe. Toni scheint mehr zu verstehen, geht auf die Knie. Ich gehe nur vor Torm auf die Knie. So schnell die Stimme ertönte, so schnell ist sie auch schon wieder verschwunden.

Harumans Allee

Wir setzen unseren Weg fort. Wir wollen den Styx überqueren. Die Stätte Harumans ist unser nächster Halt. Vielleicht treffen wir ihn dort. Oder den Vampir, Jander. Ketis bestellt uns die Fähre über den Fluss. Als wir den Styx erreichen, wartet sie bereits auf uns. Fahrer und Besatzung sind diesmal verdächtig ruhig. Anders als zuletzt. Einige Imps verhalten sich besonders verdächtig. Am anderen Ufer angekommen, fahren wir direkt weiter. In einiger Entfernung folgen uns die Imps, unsichtbar, durch einen Zauber. Ich lasse mir nicht anmerken, dass ich sie dennoch sehen kann, wenn sie uns zu nahe kommen. Bäume und Dickicht werden immer unwegsamer, bis wir an einer Art Zaun ankommen. Hier müssen wir unser Fahrzeug abstellen, fluchtbereit. Wir gehen zu Fuß weiter, bis wir metallenes Klopfen und Krach von unserem Fahrzeug her hören. Zusammen mit Lulu fliege ich zum Fahrzeug, das Treiben dort abzustellen. Die verschlagenen Imps wollen uns offenbar vom Wald weg locken. Wir lassen uns nicht darauf ein, schleudern ihnen ein paar Zauber hinterher und kehren zurück zur Gruppe. Am Kamm des Hügels angekommen werden die Bäume wieder lichter. Zentral steht ein einzelner Baum. An dem hängt ein blonder Mann mit spitzen Ohren. Blutsauger versorgen ihn mit dem Blut der um ihn herum aufgespießten Opfer. Das muss Jander sein. Wir wollen ihn ansprechen, Toni versucht ihn von seinem Baum zu ziehen. Dabei zerfällt er zu Staub. Von dem erfahren wir wohl nichts mehr. Nicht lange können wir uns darüber Gedanken machen. Drei flammende Tore öffnen sich, aus ihnen steigen Gestalten. Ein Höllenritter, ein behörnter Teufel und eine Teufelin, mit Flügeln.